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Diese Seite soll allen Interessierten die Entstehungsgeschichte um das Rote Kreuz näher bringen. Die beschrieben Orte sind auf jeden Fall eine Reise wert und eignen sich vortrefflich für einen Ausflug. |
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Die Schlacht von San Martino am 24. Juni 1859 war von den sich gegenüberstehenden Heeren, dem französischen - sardinischen unter Napoleon III und dem österreichischen unter Franz Josef an jenem Tag nicht vorgesehen. Diese Heere bestanden aus 150.000 Mann und 360 Kanonen und 135.000 Mann und 400 Kanonen. Die Schlacht wurde auf zwei Sektoren ausgetragen: im Norden um San Martino, wo die 4 sardinischen Divisionen unter Vittorio Emanuele nach einer Wechselfolge den österreichischen Armeekorps unter Führung von Benedek zurückstiessen, im Süden dagegen kam die Schlacht in der Nähe der Burg von Solferino zu einem Ende als Napoleon 4 Divisionen seiner Garde dem Armeekorps unter den Befehlshabern Baraguay D'Hilliers und Mac Mahon zu Hilfe schickte. Zwischen diesen beiden Schlachtfeldern war der Ort Madonna della Scoperta von besonderer Bedeutung, wo ein siegreiches Eingreifen der Sarden sowohl den Kampfeinheiten von San Martino als auch denen von Solferino half. Die schweren Verluste der drei Heere und der unzulängliche Sanitätsdienst inspirierten den Schweizer Henri Dunant, der sich zufällig dort aufhielt, eine Gesellschaft zu gründen, die heute als Rotes Kreuz bekannt ist. |
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Das alte Oratorium der Familie Tracagni wurde seinerzeit vergrößert, um 1274 Totenschädel und die unzähligen Gebeine der 2.619 Gefallenen in der Apside aufzunehmen, die ohne Rücksicht auf Staatsangehörigkeit und Dienstgrad miteinander vermischt sind. |
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Daran erinnert eine Gedenktafel mit lateinischer und auch französischer, italienischer und deutscher Inschrift. |
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Auf einer stimmungsvollen Zypressenallee,an deren Seiten Denkmäler und verschiedene Grabsäulen zur Erinnerung der Kämpfer die in der Schlacht vom 24. Juni 1859 sich geopfert haben, errichtet sind, kommt man zur Ossariumkirche. Bemerkenswert sind diejengen, die in Erinnerung bringen: |
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Die “Societá” lies 1939 hinter dem Turm ein Gebäude errichten, in dem das Schlachtmuseum untergebracht wurde. Vor dem Museum stehen vier Kanonen der sardischen Armee. |
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Vom eigentlichen Dorf Solferino aus steigt man auf der suggestiven Zypressenallee hinauf zur Kirche « San Pietro in Vincoli », die auch als Oratorium verwendet wird. An der Fassade sind 2 Mosaiken: eines stellt den Hl. Petrus, das andere den Heiland dar und darüber steht die Steinstatue der Jungfrau und ihr zur Seite die zwei Engel der Auferstehung. Im Innern der Apsis werden 1413 Totenschädel und unzählige Gebeine von Soldaten der italienischen, der französischen Armee und der österreichischen kaiserlichen Armee aufbewahrt, die wie in San Martino miteinander vermischt sind. |
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DAS DENKMAL DES INTERNATIONALEN ROTEN KREUZES Vom Park des « Spion von Italien » biegt die Zypressenallee westwärts ab. Sie trägt den Namen des heilig gesprochenen Luigi Gonzaga. Am Ende dieser Allee wurde anläßlich der Hundertjahrfeier nach der Schlacht vom Internationalen Roten Kreuz ein Denkmal errichtet, das siebenundsiebzig Nationen im Gedenken an Henry Dunant unterzeichnet haben (1828-1910). Der junge Genfer Kaufmann, der sich zufällig im Schlachtgebiet aufhielt, war stark beeindruckt von der großen Anzahl der Leichen, die dort im heißen Sommer herumlagen und von den Verletzten, um die sich mehr die Frauen von Solferino und Castiglione delle Stiviere kümmerten als der unzulängliche Sanitätsdienst. Diese Tatsachen ließen in ihm die Idee des Roten Kreuzes reifen, die er zwischen Kämpfen und außergewöhnlichen Begebenheiten schließlich verwirklichte und er erhielt dafür, als erster in der Geschichte, den Friedensnobelpreis. Die « Societa » hat einen Gedenkstein mit den folgenden Worten aufgestellt: « Der tragische Anblick des Schlachtfeldes und das beispielhafte Zusammengehörigkeitsgefühl von Seiten der Bevölkerung für des Menschen Leid ließen in Henry Dunant die Universalidee des Roten Kreuzes reifen ».
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